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Schulbesuch Galina vom St. Töniser Land (Wolfsspitz) und Snoopy zum Alten Feuerwehrturm (Mittelspitz) bei den Schülerinnen und Schülern der Grundschule Felbelstraße
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Die Hunde
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Galina vom St. Töniser Land Zuchtbuchnummer: VDH/DSp 76343 geworfen am: 24.03.2003 Vater: Bobby vom Albuch Mutter: Kim zum Alten Feuerwehrturm Züchter: Ursula Prinz Ackerstr. 21 - 47918 Tönisvorst
Snoopy zum Alten Feuerwehrturm Zuchtbuchnummer: VDH/DSp 76056 geworfen am: 08.08.2002 Vater: Woody zum Alten Feuerwehrturm Mutter: Doro zum Alten Feuerwehrturm Züchter: Ingrid de Lasberg Augustastraße 32 – 46537 Dinslaken
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„Hunde in der Grundschule - was soll denn das schon wieder?“
So oder so ähnlich wird sich wohl mancher verwundert fragen, wenn er die Überschrift ließt. Doch ist es nicht so, dass man gerade als Kind nicht nur Sprachen oder Mathematik am besten lernt? Ist es nicht auch so, dass vielleicht im Grundschulalter - vielleicht sogar früher - der Umgang mit Hunden gelernt und trainiert werden soll?
Schon in frühester Kindheit können sich Ängste gegenüber Hunden bilden,
- sei es durch reale Erfahrungen,
- sei es durch das Vorbild der Eltern, Verwandte und Freunde,
- sei es durch Angst gegenüber Tieren im Allgemeinen ect. ect.
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Warum also sollte man nicht schon in der Grundschule gezielt Aufklärung betreiben? Und wie geht so etwas besser als mit Hunden. „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ ist nicht so ganz als Leitsatz zutreffend, doch „nur der lebende Hund zum Anfassen vermittelt das wahre Wesen“ trifft die Sache relativ genau.
Da dies auch vom VDH so gesehen wird, hat man von dort eine Initiative ins Leben gerufen, deren Ziel es ist, Hunde in die Schulen zu bringen. Der VDH fungiert hier als Ansprechpartner und die VDH - Landesverbände vermitteln dann in der Nähe der Schulen wohnende Hundehalter zum „Anschauungsunterricht“. So war es auch bei diesem Projekt gewesen. Natürlich kamen nicht nur Spitze zu Besuch, sondern auch andere Rassen, doch die sollen uns an dieser Stelle nicht weiter interessieren.
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Die GGS Felbelstraße in Krefeld hatte auch um Unterstützung gebeten und so waren u.a. die Wolfsspitzhündin Galina vom St. Töniser Land und der Mittelspitzrüde Snoopy zum Alten Feuerwehrturm bei zwei dritten Schuljahren in den Unterricht gekommen. Sie wurden von den Schülern und Lehrern sehnsüchtig erwartet.
Ganz aufgeregt erreichten die beiden Spitze die Schule, denn sie konnten nicht wissen, was geschehen würde. Es war gerade Pause und schon am Tor zum Schulhof kamen die ersten Kinder angerannt um die Hunde zu begrüßen. Schnell waren sie von Kindern umringt. Jeder wollte Fragen stellen, Jeder wollte streicheln und Keiner konnte mehr abwarten, bis die Schulstunde mit den Hunden denn endlich anfing.
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Was zuerst wie eine reine Spaßstunde aussah, wandelte sich schnell zu einer interessierten Frage- und Antwortrunde, wobei natürlich auch intensive Streicheleinheiten nicht fehlen durften.
Drei Themenbereiche standen hierbei im Mittelpunkt:
- Wie sieht das Gebiss des Hundes aus und warum ist es anders als das des Menschen?
- Was muss ich beachten, wenn ich einen fremden Hund streicheln möchte?
- Wie wurde aus dem Wolf ein Hund und welche Aufgaben hat er in Vergangenheit und Gegenwart?
- Das waren Themen, die Schüler wie Lehrer interessierten. Hier kam keine Langeweile.
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Die Hunde kamen in die Mitte des Klassenraums, umgeben von einem Carre aus Tischen auf denen die Kinder saßen, um besser sehen zu können. Niemand wollte etwas verpassen. So viel Aufmerksamkeit war bestimmt nicht in allen Unterrichtsstunden eine Selbstverständlichkeit, doch hier war Jeder bei der Sache.
Zurückhaltung gab es zu Anfang bei einigen Schülern. Was konnten sie von den Hunden erwarten? Waren sie wirklich lieb? Doch nachdem es hundeerfahrene Schüler vorgemacht hatten, trauten sich auch die Anderen.
Erst gingen sie, wie es auch erklärt und gezeigt wurde, vorsichtig auf Galina und Snoopy zu, zeigten ihnen, dass sie nichts in den Händen versteckt hielten und dann wurden die Spitze gestreichelt – ausgiebig und intensiv. Nur wenige Schüler trauten sich nicht. Zwang gab es nicht. Wer sich nicht traute, brauchte auch nicht den Helden zu spielen.
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Vieles wussten die Kinder bereits, doch noch mehr galt es zu erklären und durch gezielte Fragen ins Bewusstsein zu bringen. Allen war eigentlich klar, dass man den fremden Hund nicht auf den Schwanz treten solle, wenn man ihn anschließend streicheln wolle. Doch auf die Idee, den Halter des Hundes erst einmal zu fragen, ob man den Hund streicheln dürfe, kam fast niemand. Gerade das sollte aber eine Selbstverständlichkeit sein und immer der erste Annäherungsschritt sein.
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Immer wieder gingen die Arme hoch, wenn nach Antworten gesucht wurde. Mangelnde Beteiligung am Unterricht war in dieser Stunde bestimmt nicht zu vermerken.
Selbst Geschichte, sonst bestimmt nicht das Steckenpferd eines jeden Schülers, wurde plötzlich interessant, wenn es um solche Fragen ging: „Wie wurde aus dem Wolf ein Hund? Gab es bei den alten Römern auch schon unterschiedliche Hunderassen? Wozu benutzte man vor Tausendenden von Jahren eigentlich Hunde?“
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